Kfz & Co

Ihre Vergleichsberechnungen mögen Sie künftig bitte anfordern bei www.pollok-finanz.de - bei Kfz-Versicherungen (privat wie gewerblich) für die verschiedenen Fahrzeugtypen verwenden wir versichererunabhängige Vergleichsprogramme; bitte beachten Sie unsere allgemeinen Hinweise zum Thema Vergleichsrechner (dazu gerne auch den Beitrag mit grundsätzlichen Überlegungen in der Financial Times vom 11. Oktober 2011).


Um mit seinem "heilix Blechle" am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen zu können, ist es in Deutschland Pflicht, neben der amtlichen Zulassung nach dem Straßenverkehrsgesetz (StVG) eine gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung nachzuweisen (gemäß dem sogenannten Pflichtversicherungsgesetz PflVG, im Langtitel „Gesetz über die Pflichtversicherung für Kraftfahrzeughalter”).

    siehe hierzu bspw. auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Kfz-Haftpflichtversicherung

Im dem Moment, wenn Sie ein Fahrzeug auf öffentlichen Straßen und Wegen bewegen, muß es daher zumindest haftpflichtversichert sein. Hintergrund: Der Gesetzgeber hat diesen Bereich mit dem Paragraphen 7 Absatz 1 StVG der Gefährdungshaftung unterstellt; eine Enthaftung ist nur möglich bei Nachweis höherer Gewalt.

Wie gehen Sie nun vor, daß sichergestellt ist, daß Sie unter keinen Umständen ohne Versicherungsschutz auf öffentlichen Straßen unterwegs sind? Das Problem liegt ja darin, daß Sie in den seltensten Fällen gleichzeitig mit dem Kauf eines Fahrzeugs sogleich eine reguläre Police bei einer Versicherungsgesellschaft Ihrer Wahl abschließen und der Zulassungsbehörde vorlegen können.

Hierzu gibt es das Mittel der vorläufigen Deckung. Es handelt sich dabei um einen zeitlich befristeten, separaten Versicherungsvertrag (in der Regel für die Haftpflicht, bei höherwertigen Fahrzeugen - mit Risokoprüfung durch den jeweiligen Versicherer - auch für die Kasko möglich). Mit diesem Mittel sagt ein Versicherer in der Haftpflicht (!) sofortigen Versicherungsschutz zu, im Kfz-Antragswesen wegen des Kontrahierungszwanges ohne Risikoprüfung (§ 5 PflVG).

Bis zum 01. März 2008
wurden hierfür noch die papiernen Deckungskarten verwandt, diese sind nunmehr flächendeckend ersetzt durch die sogenannte elektronische Versicherungsbestätigung (eVB). Diesen alphanumerischen Code besorgen Sie bei einem Vermittler/Versicherer Ihres Vertrauens und  verfahren ansonsten im Grunde wie bekannt.

Wichtig zu wissen: Aus der Sicht der Versicherer ist das Kundenverhalten noch viel unbeliebter geworden, sich eine vorläufige Deckung (nun via eVB) bei einer Gesellschaft A zu besorgen und den anschließenden endgültigen Kfz-Versicherungsabschluß bei einer Gesellschaft B zu tätigen. So entsteht auch bei uns manchmal der Eindruck, als ob einige der Ansicht sind, die vorläufige Deckung bzw. die eVB sei unabhängig von einzelnen Versicherungsgesellschaften und daß es egal ist, wo ich sie mir besorge: Erst mal das Auto, das mit Versicherungen klären wir später.

Alle uns bekannten Versicherer rechnen den separaten Vertrag der vorläufigen Deckung nur dann preisgünstig (!) auf die anschließende reguläre Police an, wenn beide Verträge bei der gleichen Versicherung bleiben. Andernfalls wird der separate Vertrag der vorläufigen Deckung von der Gesellschaft A nämlich auch separat abgerechnet, d.h. nach Tagessätzen - und dies ist relativ arg viel teurer. Die Gesellschaft B wird sich kaum dazu bewegen lassen, weder in das Versicherungsrisiko der vorläufigen Deckung von Gesellschaft A einzutreten noch die damit zusammenhängenden betriebswirtschaftlichen Umstände auf sich nehmen.

Daher: Wenn Sie sich ein neues oder anderes oder zusätzliches Fahrzeug zulegen, fragen Sie uns rechtzeitig vor der Zulassung, damit wir als unabhängige Versicherungsmakler für Sie den Markt prüfen, Sie sich für einen Versicherer entscheiden
können und damit sowohl der Vertrag zur vorläufigen Deckung (eVB) als auch der anschließende reguläre Vertrag bei der gleichen Versicherungsgesellschaft landen. Uns reichen dafür i.d.R. ein, zwei Tage (i.e., die eVB selbst ist als solche relativ schnell besorgt, der Entscheidungsfindungsprozeß zu Ihrem Wunschversicherer kann unter Umständen etwas dauern) ...

Kasko oder nicht Kasko?
... lautet oft die Frage. Bei Neuwagen bietet sich in der Regel ein Vollkasko-Schutz an, bei hochwertigen älteren Fahrzeugen ist meist eine Teilkaskoversicherung sinnvoll. Die Frage mit oder ohne Selbstbehalt und wie hoch muß man dann eher an den eigenen Geldbeutel stellen ...

Nicht selten ist die Entscheidung, ob und wie umfänglich die Kasko ausfallen soll, tatsächlich auch vom emotionalen Bezug zum konkreten Fahrzeug abhängig.

Das meint Stiftung Warentest dazu ...

Verkehrsrechtsschutz - Ja oder Nein?
Stiftung Warentest meint: "Sinnvoll" - Wir meinen: Zumindest für diejenigen, die oft und viel auf Straßen unterwegs sind.

Ihre Vergleichsberechnungen mögen Sie bitte anfordern bei www.pollok-finanz.de; bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Thema Vergleichsrechner.

Autoschutzbrief - Ja oder Nein?
Stiftung Warentest meint: Überflüssig, weil a) nicht existenznotwendig und b) weil oft in der Kfz-Versicherung integriert.
Wir meinen: Wer viel und oft unterwegs ist, für den kann ein Autoschutzbrief sinnvoll sein. Die Integration in die Kfz-Versicherung geschieht selten automatisch, sondern muß man meist aktiv veranlassen. Auf jeden Fall wäre diese Variante deutlich günstiger als den Autoschutzbrief bei irgendwelchen "Engeln der Straße" abzuschließen ...


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