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> Portfolio-Theorie, etc.

"Nichts bringt mehr Sauerstoff ins Gehirn als Geld." (Philip MOULD, Kunsthändler)


Im Grunde sind wir Anhänger der Portfolio-Theorie, basierend auf den Arbeiten von Harry M. MARKOWITZ, Träger des Wirtschaftsnobelpreises von 1990:


Im wesentlichen geht es hierbei darum, die Einzelinvestitionen so auf mehrere Anlagemöglichkeiten zu verteilen, daß die Einzelrisiken in den jeweiligen Anlagen in der Summe das Gesamtrisiko des Portfolio minimieren. Wissenschaftlich formuliert: Ein Portfolio ist dann optimal zusammen gesetzt, wenn bei gegebenem Risiko (dasjenige, welches einem einzelnen Anleger als angemessen erscheint) die höchstmögliche Rendite erzielt wird.

In der Theorie wird dies so zu erreichen versucht, indem man das Investitionsvolumen eines Anlegers optimal so auf mehrere Anlagen streut, daß sich die nichtsystematischen, titelspezifischen Risiken einer Anlage untereinander aufheben. Es bleibt dann nur noch das systematische Marktrisiko übrig.

Wie MARKOWITZ nachgewiesen hat, verbessert sich die Performance und das Risiko eines jeden Investments, wenn das Portfolio nicht miteinander korrelierende Anlagen enthält: "Never put all your eggs in one basket".

Eine gewisse Weiterentwicklung besteht darin, die Eier nicht nur in verschiedene Körbe zu legen
(= traditionelle Anlageklassen wie Aktien- und Rentenpapiere), sondern auch sogenannte non-traditional Assets wie Schiffsfonds, Immobilienfonds, Private Equity, Hedgefonds, etc. In der Anlage können Sie hierzu einige Arbeiten herunter laden.

Gleichwohl die Kunst darin besteht, Anlageklassen geschickt zu mischen, um die Rendite steigern ohne das Risiko zu erhöhen: Die Finanzkrise hat gezeigt, daß auch diese Kunst ihre Grenzen hat.
Allerdings darf man feststellen, daß breit gestreute Depots die Irrungen und Wirrungen der letzten Krise  deutlich besser überstanden als die meisten zu einseitig ausgerichteten Kapitalanlagen. Daher kommt man nicht um die Erkenntnis herum, daß es kein anderes oder besseres Patentrezept für den Portfolioaufbau gibt. Streuung kann man im übertragenen Sinne als eine Art Risikoschutz betrachten, die keinen Versicherungsbeitrag kostet.

Zumindest vor diesem Hintergrund sollte verständlich sein, daß für uns keine Anlageprodukte existieren, die vorgeben, einem Goldesel zu ähneln oder gar der berühmten "eierlegenden Wollmilchsau" - auch wenn dies die Vertriebsverantwortlichen einzelner Produktgeber manchmal gerne glauben machen wollen (siehe hierzu beispielhaft den FTD-Beitrag über ein "Klassentreffen" in der Anlage).

Ebenso sind wir vor diesem Hintergrund der Ansicht, daß ein guter Berater nicht gleichzeitig
alles gut machen kann: Kapitalanlagen und Versicherungen, Versicherungen und Finanzierungen, Kapitalanlagen, Versicherungen und Finanzierungen, ...
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BUSSE_Kurzstudie_Asset_Allocation_2008.pdf
(110k)
Frank C. LASCH,
16.02.2011, 05:48
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BUSSE_zukunftssichere_Sachwerte_802eurospezial.pdf
(259k)
Frank C. LASCH,
16.02.2011, 05:39
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FTD_2011-02-10_Vier_Anlageklassen_ein_Problem.pdf
(71k)
Frank C. LASCH,
24.02.2011, 08:18
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WELTONLINE_2011-09-18_Risikomanagement_Anleger_müssen_mitBörsenschwankungen_leben.pdf
(138k)
Frank C. LASCH,
19.09.2011, 05:28
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map-Fax-wackelige_Datenbasis.pdf
(480k)
Frank C. LASCH,
16.02.2011, 05:39
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