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Zur Person


 
 M.A. Frank C. LASCH
  • Speditionskaufmann
  • Studium der Soziologie, Erziehungs- & Volkswirtschaftslehre
  • Versicherungsfachmann BWV
  • gepr. Finanzanlagenfachmann IHK
d.h., "Ich habe einen Highschool-Abschluß. Ich bin dazu befähigt, Ihr Auto einzuparken, hinter Ihrem Haustier aufzuwischen und Ihnen das Essen zu bringen" (Henry ROLLINS)

"Alle Menschen sind behindert - aber wir wissen es wenigstens" (Wolfgang SCHÄUBLE)



Sehr geehrte Interessenten, sehr geehrte Kunden,

i
mmer wieder müssen wir auf Fragen zu unserem Status als freie Finanz- und Versicherungsmakler reagieren. Gerne versuchen wir in gebotener Kürze, auf den Unterschied zwischen Makler und Agenten einzugehen.

Der Versicherungsagent (oder Ausschließlichkeitsvertreter, § 84 HGB) ist einem Versicherungsunternehmen verpflichtet (siehe § 59,2 VVG-neu; gilt auch für Mehrfach-Agenten). Er ist “verlängerter Arm des Versicherers” und damit “Auge und Ohr” der Versicherungsgesellschaft für alle ihm gegenüber getätigten Aussagen des Kunden (Interessenwahrnehmungspflicht für den Versicherer). Er ist Teil der Absatzorganisation von Versicherern, kann nur dessen Produkte vertreiben (Bemühungspflicht um Abschlüsse) und eine Tätigkeit für andere Unternehmen als die vertraglich mit ihm verbundenen ist ihm verboten (Wettbewerbsverbot) .

Ein Versicherungsmakler (§ 93 HGB) wird im Auftrag des Kunden tätig, ist demgemäß “Anwalt des Versicherungskunden” (siehe § 59,3 VVG-neu). Ein Makler hat wie ein treuhänderischer Sachwalter in erster Linie die Interessen seines Kunden gegenüber den Produktgebern zu wahren und steht damit auf der Seite - "im Lager" - des Kunden (Sachwalterurteil des Bundesgerichtshofes aus dem Jahre 1985). Er ist nicht an eine Gesellschaft gebunden und verpflichtet, seinem Rat eine hinreichende Zahl von auf dem Markt angebotenen Produkten und Versicherern zu Grunde zu legen (§ 60 VVG-neu).

Daraus folgt für das Berufsbild des Versicherungsmaklers seine typische Stellung als Vertrauter des Versicherungsnehmers und seine Tätigkeit ist grundsätzlich umfassend angelegt. Durch die Einschaltung eines Versicherungsmaklers delegiert der Kunde seine oft komplexen Kapitalanlage- und Versicherungsangelegenheiten an diesen. Da sich der Kunde dem Makl
er als Experten anvertraut, gelten strenge gesetzlich Maßstäbe für seine Tätigkeit als Vermittler. Der Makler muß umfassend über die Produkte des Marktes informieren, den Nutzen darstellen, den Kunden beraten, eine angemessene Auswahl mit maßgerechten Lösungen vorlegen und schließlich die Weisungen des Kunden einholen und ausführen. In seiner Funktion als Fachmann in Versicherungsangelegenheiten ist er rechtlich auch verpflichtet, den Kunden zu belehren und zu überzeugen, falls dieser versicherungsfachlich falsche oder unzutreffende Ansichten vertritt.

Auf Grund dieser Rechtsstellung des Maklers, bei der er Rechtshandlungen für den Kunden vornimmt oder für ihn Willenserklärungen abgibt, bedarf es einer speziellen Legitimation. Diese Vertretungsmacht des Versicherungsmakler für seinen Kunden wird in der sogenannten Maklervollmacht niedergelegt. Diese regelt die Rechtsbeziehung zwischen Kunde und Versicherungsmakler, damit dieser sich gegenüber den Gesellschaften für seine Kunden legitimieren kann.

Auf Grund der neuen Vermittlerrichtlinie von 2007 soll ein Kunde erkennen, bei wem er kauft: Bei einem Vertreter, der im Dienste der Gesellschaft(en) vermittelt oder bei einem Makler, der im Dienste seiner Kunden vermittelt. Der Versicherungsvertreter arbeitet also auf Grund der Weisungsfolge- und Loyalitätspflicht im Sinne der Versicherungsgesellschaft(en), während der Versicherungsmakler der Interessenvertreter des Kunden ist.

Falls Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, können Sie sich gerne an uns wenden.
Ihr

Frank C. LASCH
- freier Finanz- und Versicherungsmakler f
aire Finanz- & Versicherungslösungen -

www.pollok-finanz.de


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