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Vergleichsrechner

"Ein Vergleichsportal ist einem Kunden zu empfehlen, der suchaktiv ist, der von Versicherungsschutz hinreichend viel versteht, bei einem Produkt, das für ihn verständlich ist. Ein Vergleichsportal sollte möglichst viele Versicherer umfassen, möglichst den gesamten Markt, das tut keines. Es sollte möglichst alle relevanten Leistungs- und Bedarfsmerkmale abfragen, das tut auch keines. Und es sollte dann möglichst den besten Preis des Versicherers, der am Markt ist, anbieten. Das tut auch keines. Aber es gibt mehr oder weniger gute." (Prof. Dr. Fred WAGNER, Universität Leipzig im Goslar Diskurs 11. Januar 2011).


Hinweis vorab: Alle weiterführenden Links auf unsere (versichererunabhängigen) Vergleichsrecher auf dieser nunmehr privaten Webpräsenz habe ich entfernt vor dem Hintergrund der DSG-VO. Bitte besuchen Sie hierzu www.pollok-finanz.de

D e n   Vergleichsrechner gibt es in unserer Branche also nicht. Gleichwohl geht heutzutage kein Weg mehr daran vorbei. Der Markt verändert sich gerade in der Kfz-Sparte fast schon stündlich und eine Inanspruchnahme von mindestens zwei Vergleichsrechner-Portalen gehört hier zur Pflichtübung, um sich halbwegs einen aktuellen Überblick zu verschaffen.

Ein großer  Vergleichsrechner für Versicherungsprodukte im Internet wird von Versicherungsgesellschaften betrieben wie das bekannte Webportal "
Aspect
Online" (künftig: transparo.de). Hier haben im April 2011 die Versicherer HUK-Coburg, die Talanx-Tochter HDI und die WGV die Mehrheit übernommen. Dieses Portal gilt derzeit als die zweitgrößte Seite nach Check24: in 2010 rund 80.000 Kfz-Versicherungsverträge bei Aspect Online gegenüber 450.000 bei Check 24 - bei insgesamt geschätzten 500.000 bis 650.000 Verträgen in Kfz (Goslar Institut, a.a.O.). Dazu kommen noch zahlreiche Onlineportale einzelner Versicherungsgesellschaften oder von Maklerunternehmen wie das unsere.

Nach FTD-Berichten (21.04.2011 und 29.07.2011) schlossen
bis etwa 2009 die meisten Online-Verbraucher auf den Webseiten der Gesellschaften direkt ab. Seither führten viele Autoversicherer einen Abwehrkampf einerseits gegen Vergleichsportale wie biallo.de, check24.de, drklein.de, FFS-online.de, finanzscout24.de, finanzen.de, geld.de, geldtipp.de, günstiger.de, ino24.de, kfz-versicherung.de, preisvergleich.de, sparvergleich24.de, tarifcheck24.de, tarifvergleich.de, toptarif.de, vergleich.de, etc. und andererseits gegen Maklerportale wie das unsrige. Nach aktuellen Presseberichten (FTD v. 16.10.2012) würde Google den Aufbau eines eigenen Online-Vergleichsportal in Deutschland prüfen - nachdem er im März 2012 in Großbritannien das Portal beatthatquote.com übernahm.

Im gleichen Beitrag berichtet die FTD, daß 
in 2011 über alle Internetportale hinweg rund 750.000 Kfz-Versicherungspolicen abgeschlossen worden wären; für 2012 erwartet man das Knacken der 1-Million-Marke.

 Der einzelne Versicherer jedoch will  ja den Kunden nicht nur mit einem Produkt eindecken (oftmals "eingefangen" mit der Pflichtversicherung in Kfz), sondern sucht im Web Anschlußgeschäft (i.e.
auch in Sparten wie Haftpflicht, Hausrat, Wohngebäude, etc., allerdings ohne weitere Abgabe von Courtagen/Provisionen an Makler und Portale - die Marge will der Versicherer selbst behalten). Daher ist wohl bei denjenigen Vergleichsrechnerportalen in Versichererhand Vorsicht geboten, die beispielsweise bei der Eingabe zur Kfz-Versicherung plötzlich Dinge abfragen, die nichts mit einer Kfz-Police zu tun haben.

Auch die Makler-Vergleichsrechner bieten nicht den ganzen Markt. Das hat damit zu tun, daß es zum einen einfach mehr oder weniger maklerfeindliche Versicherer gibt (HUK, LVM, WGV, DEVK, Debeka, ...) und zum anderen mit der Maklerhaftung: Der Makler Versicherungmakler darf dem Grunde nach nur Versicherer und Tarife anbieten, die hinsichtlich ihres Leistungsumfanges ein gewisses Grundniveau nicht unterschreiten dürfen. Insoweit geht "billiger" immer, dann gewiß aber zu Lasten des Nachfragenden. Da im Maklerbereich der Kunde - unabhängig von einzelnen Versicherungsgesellschaften - jedoch rechtlich zum Makler gehört, hat er diesem gegenüber eine besondere Verantwortung bei der Auswahl seiner Vorschläge.

Einen recht vollständigen Überblick im Kfz-Bereich und damit die derzeit größte Auswahl bietet m.E. immer noch das Portal nafiauto.de. Diese Webseite bietet zwar den Preisvergleich, nicht jedoch eine Möglichkeit zum Abschließen. Dazu können Sie uns gerne kontaktieren auf www.pollok-finanz.de.

Nach aktuellen Untersuchungen von "YouGovPsychonomics" erfreuten sich die "virtuellen Berater" für Finanzen und Versicherungen ungebremster Beliebtheit. In den letzten drei Monaten (Stand August 2011) hätte es wieder
eine Steigerung um 2,3 Prozent auf rund 17,5 Millionen Bundesbürger gegeben, die sich auf den Vergleichsrechner-Webseiten tummelten. Am meisten würde dabei nach geeigneten Tagesgeldkonten, Kfz-Versicherungen, Girokonten und Krediten/Darlehen gesucht. Angeblich hätten beim Vorgehen über zwei Drittel der Nutzer bereits ein bestimmtes Produkt oder einen bestimmten Anbieter im Kopf - eine Folge "dominanter Produktwerbung", wie es heißt (in: Versicherungsbote v. 26.07.2011). Nach einer Wettbewerbsanalyse von ServiceValue (in experten.de v. 02.08.2011) gäbe es bei vielen dieser Vergleichsportalen große Qualitätsunterschiede. So mangele es überwiegend an Transparenz und Sicherheit, aber auch bei Service- und Leistungsmerkmalen gäbe es bei den meisten Anbietern der Vergleichsportale große Unterschiede.

Natürlich geht es bei Vergleichsrechnern auch um Courtagen/Provisionen. Anbieter von Vergleichsrechnern stellen den Versicherern zwischen 80 und 100 Euro pro im Web abgeschlossenen Kfz-Versicherungsertrag in Rechnung (die der Kunde sowie mit der Prämie bezahlt, ohne es zu sehen) - diesen Wert gelte es von den Versicherungsgesellschaften zu drücken. Außerdem wollen die Versicherer die Kundendaten für sich behalten, um sie in ein, zwei Jahren wieder für weitere Preisvergleiche zu kontaktieren. Darüber hinaus zahlten Versicherer bei Google in Deutschland pro Klick bis zu 15 Euro (in den USA bei Kfz weit über 30 Dollar). Wenn man nun weiß, daß es bis zu 100 Klicks bedarf, bis tatsächlich jemand einen Vertragsabschluß vollzieht, versteht das Problem der Versicherer.

Bei den auf unserer eigenen Webseite von uns selbst eingepflegten Vergleichsportalen partizipieren wir selbstverständlich an den Vertragsabschlüssen (auch die Kundendaten bekommen wir übermittelt). Insgesamt erhalten Sie dort je nach Sparte einen Überblick von mindestens 70 Versicherungsgesellschaften. Man muß aber wissen, daß eine ganze Reihe teilweise namhafter Gesellschaften auf vielen Vergleichsportalen - oft aus Prinzip - nicht vertreten sind bzw. sein wollen (bspw. ERGO, Provinzial Rheinland, Provinzial Westfälische, Sparkassenversicherung oder die oben erwähnten "maklerfeindlichen").
 
Und nebenbei: Die meisten auf unsere Webseite vorgestellten Versicherungsvergleichsrechner-Rechenknechte
in den einzelnen Sparten sind nicht kostenlos, wir zahlen dafür jeden Monat brav Lizenzgebühren - die wir mit der Vermittlung von Versicherungsprodukten erst mal wieder erwirtschaften müssen. Ein ganz normaler Geschäftsbetrieb also ...

Ergo: Wenn Sie schon über das Internet via Vergleichsrechner und so selbst eine Versicherung abschließen wollen müssen tun, dann machen Sie das bitte über die von uns empfohlenen Vergleichsrechner auf unserer Webseite in der jeweiligen Sparte. Wir kriegen dann noch'n bißchen Courtage davon ab, die Sie im Versicherungsbeitrag sowieso mit bezahlen und die ansonsten quasi im
Internetnirwana bei den Versicherungsgesellschaften, Anbietern von Vergleichsrechnern und/oder Suchmaschinenbetreitern wie Google versandet. Diesese Geld verbliebe also in der Region (außerdem bleiben Ihre Daten vertrauensvoll bei uns Maklern).

Vor allem: Wenn Sie dann trotz allem noch Fragen oder Anliegen zum Thema haben, dürfen Sie sich dennoch immer noch gerne ganz persönlich und ganz selbstverständlich an uns als unabhängige Finanz- und Versicherungsmakler wenden; siehe auch unsere diesbezüglichen Ausführungen dazu.

Exkurs: Unterschieden werden soll an dieser Stelle von ähnlich klingenden Internetseiten, die manchmal vortäuschen, Versicherungsvergleiche zu liefern, im Grunde ab nur zum Sammeln Ihrer Kontaktadresse dienen. Nach Pressemeldungen habe es im Jahre 2009 etwa 40 bis 50 derartige deutsche Anbieter im Netz gegeben, die auf ihren Internetseiten Datensätze von Interessenten zu konkreten Finanz- und Versicherungslösungen einsammeln (dabei betreiben nicht wenige Anbieter gleich ein Dutzend unterschiedlich lautender Internetauftritte). Diese sogenannten leads werden dann an Strukturvertriebe, Versicherungsgesellschaften oder auch an einzelne Vermittler verkauft.

Der Ablauf funktioniert so, daß ein Verbraucher im Internet nach Finanz- oder Versicherungslösungen sucht. Trägt dieser seine Daten in ein Onlineformular ein, gelangen die Daten dann zu einer Datensatzbörse. Von dort werden sie an Vermittler verkauft, die den Interessenten für eine Beratung kontaktieren mit dem Ziel, einen Vertrag abzuschließen.

Wahrscheinlich werden mit diesem Verfahren viele Verbraucher getäuscht: Sie erwarten vom Internetseitenanbieter einen konkreten Vergleich, werden dann aber von irgendeinem Vermittler angerufen. Wie wir heute mit einiger Sicherheit annehmen können, ist der Datenverkauf auf diesem Wege möglicherweise illegal (insbesondere bei Kranken-, Leben- und Unfallversicherungen), weil die Verbraucher auf den Webseiten wohl seltenst ihre konkrete Einwilligung zum Verkauf ihrer Daten zu Werbezwecken zugestimmt haben werden.

Aber: Wo kein Kläger, kein Richter. Wir selbst haben uns von den Versprechen dieses "lukrativen Wegs zum Neugeschäft" längst verabschiedet, nicht zuletzt auch, weil es - neben viel Ärger - sich für uns nicht gerechnet hat.



Im Grunde ist die durch die Möglichkeiten des Internets entfachte Entwicklung von Preisvergleichen durchaus positiv zu sehen, nicht nur im Versicherungsbereich. Sicherlich gibt es auch in unserer Branche nicht wenige intransparente Ecken und Winkel, die man nun mit Vergleichsrechnern versuchen kann, etwas auszuleuchten - bei aller gebotenen Vorsicht z. B. hinsichtlich der grundsätzlichen Komplexität einzelner Produkte.

Das Problem, zwischen "billig" und "günstig" zu unterscheiden, ist damit jedoch bei weitem noch nicht gelöst - so leicht es einem das Internet mittlerweile auch macht, Preise und Preisvergleiche zu finden. Die notwendigen Informationen, ob das Produkt seinen Ansprüchen und Vorstellungen genügt, muß sich der Interessent allerdings nach wie vor erst einmal selbst aneignen. Hier wird eine große Selbstverantwortlichkeit von ihm abverlangt. "Es wäre eine Illusion zu glauben, in einem Vergleichsportal das optimale Angebot zu finden" (Fred WAGNER, Universität Leipzig; a.a.O.). Die Zeitschrift Öko-Test (5/2012) stellte mit ihrer Untersuchung verschiedener Versicherungsvergleichsrechner dazu fest: "Die Vergleiche waren jedes Mal ähnlich schlecht (...). Teilweise werden die Verbraucher getäuscht - es wird Zeit, daß der Gesetzgeber hier einen Riegel vorschiebt".

Hierzu benötigt ein Interessent beispielsweise erst einmal das entsprechende Problembewußtsein, um überhaupt die richtigen Fragen an das Produkt zu stellen und in Einklang mit seinen Bedürfnissen und Wünschen zu bringen. Des weiteren existiert bei aller gebotenen Transparenz gerade in unserer Branche eine sehr große Komplexität in der Produktgestaltung, die eher noch zu- als abnimmt. Schließlich fehlt auch den meisten Interessenten das Wissen und die Erfahrung, wie einzelnen Versicherer beispielsweise hinsichtlich ihrer ...
  • Finanzstärke/Solvabilitätsausstattung
  • Insolvenzsicherungsfonds
  • Beschwerdequoten
  • Bedingungen
  • Preis
  • Rentabilität/Anlagerisiko
  • Kalkulation
  • Antragsgestaltung
  • Service
  • Tarifmerkmale
  ... in der jeweiligen Sparte zu beurteilen sind.



Fazit: Vor diesem Hintergrund sind wir zuversichtlich, daß gerade wir als unabhängige (sic!) Finanz- und Versicherungsmakler mit unseren beruflichen Ausbildungen, permanenten Fort- und Weiterbildungen, Erfahrungen und Marktkenntnissen nach wie vor gefragt sind. Wir haben überhaupt nichts dagegen einzuwenden, wenn sich Interessenten und Kunden an einem verregneten Wochenende mal während eines Extrem-Couchings im Internet umsehen und sich schlau machen wollen im Sinne einer mehr oder weniger groben Orientierung (so wie wenn man sich beispielsweise eine Kücheneinrichtung kaufen will und sich vielleicht ja auch auf die verkaufsoffenen Sonntage, Messen, Herstellerdirektverkaufszentren
und so wat alles freut). Für die abschließende fachliche Beratung mit einem Vertragsabschluß, der den sachlichen und individuellen Wünschen und Bedürfnissen gerecht wird, stehen wir dann sehr gerne zur Verfügung. Damit es hinterher nicht heißt: "Da zahlt man jahrelang in eine Versicherung, und wenn man sie mal braucht, dann zahlt sie nicht!"

Darüber hinaus gibt es sehr beratungsintensive Sparten wie beispielsweise die Krankenvoll- oder Berufsunfähigkeitsversicherung, bei der ein Vertragsabschluß via Internet schlichtweg
unverantwortlich wäre - und für uns Makler ein großes Haftungsproblem dazu. Welche teilweise hanebüchene Tücken dort beispielsweise bei Modellrechnungen für Lebens- und Rentenversicherungen lauern, können Sie in einem Beitrag von WIEGEL & ORTMANN in der Fachzeitschrift ProContra (2012-10-25) nachlesen; den ganzen Artikel können Sie unten heruntenladen.

Ansonsten ist es in unserer Branche wie mit allem "do-it-yourself"
auch, ob das Häusle selber (aus-) bauen, am "heilix' Blechle rumschrauben", die Steuer selber machen oder sich selbst vor Gericht vertreten wollen - manches Mal ist es einfach geschickter, billiger, sinnvoller, effektiver, sich der/dem entsprechend ausgebildeten und erfahrenen Fachfrau/-mann anzuvertrauen ...  ;-)

So gesehen gehören (gute, d.h. i.d.R. lizensierte) Versicherungsvergleichsrechner eigentlich
als Handwerkszeuchs in die vertrauensvollen Hände eines erfahrenen und fachkundigen Maklers. Und nur als Hinweis: Auf Internetauftritten wie dem unsrigen können Sie ja nur die Vergleichsrechner finden, welche "konstruktionsbedingt" nach außen für Interessierte und Kunden geöffnet sind. Als unabhängige Makler haben wir ja auch noch interne Möglichkeiten, mit denen wir Sie beraten können.

Dennoch stehen wir selbstverständlich zum demokratischen Grundsatz der Wahlfreiheit für jeden. Alle sollen die Freiheit und die Möglichkeit haben, vergleichen zu können - wir können unsere Dienstleistung nur anbieten. Dennoch: Grundsätzlich besteht unser Anspruch, ja unser Geschäftsmodell als unabhängige Finanz- und Versicherungsmakler in einer fachkundigen und fairen Beratung; als Lohn verdienen wir die Courtage des Vertragsabschlusses und freuen uns über zufriedene Kunden, die uns weiter empfehlen.

Hinweis: Lesen Sie dazu beispielsweise auch die Beiträge von Renate RECKZIEGEL im Handelsblatt v. 04.08.2011: "Warum Versicherungsvergleiche im Internet nichts taugen" - oder von Heinz-Roger DOHMS in der FTD vom 18.08.2011: "Online-Vergleichsportale im Zwielicht" - herunterzuladen nachfolgend im Anhang.
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FTD_2011-08-18_Onlinevergleichsportale_im_Zwielicht.pdf
(76k)
Frank C. LASCH,
28.08.2011, 10:47
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FTD_2011-10-11_Blindflug.pdf
(72k)
Frank C. LASCH,
19.10.2011, 10:42
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Handelsblatt_WarumVersicherungsvergleicheimInternetnichtstaugen.pdf
(186k)
Frank C. LASCH,
04.08.2011, 01:32
ċ
WELT_ONLINE_Schön_gerechnet.pdf
(90k)
Frank C. LASCH,
16.09.2011, 08:58
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bocquel-news.de_Vergleichsseiten_beliebt.pdf
(109k)
Frank C. LASCH,
05.10.2011, 04:50
ċ
bocquel-news_Halten_Vergleichsportale_was_sie_versprechen.pdf
(102k)
Frank C. LASCH,
05.10.2011, 05:06
Ċ
Frank C. LASCH,
26.10.2012, 04:15
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